Hammerschlag und Muffensausen

Stille Hunde gastieren erneut am 22. November in Tiftlingerode

Tiftlingerode. Eine Komödie mit vielen Turbulenzen, Komik und lustigen Szenen erwartet die Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 22. November, ab 17 Uhr im Sankt-Nikolaus-Zentrum in Tiftlingerode. Erneut gastieren die Stillen Hunde. Stefan Dehler und Christoph Huber stellen Heimwerkertragödien vor. „Wir werden sicherlich wieder ein volles Haus haben“, betonen Ortsbürgermeister Klaus Deppener und Gerd Goebel, der wiederum für die Organisation dieses Events zuständig ist.

Karten für diese Komödie sind im Hofladen Fröhlich in Immingerode sowie in Duderstadt in der Turm- und Markt-Apotheke zu erhalten, aber auch bei Gerd Goebel und Klaus Deppener.

Zum Inhalt des Theaterstücks:

„Nichts kann so zerstörerisch für eine Ehe sein wie die Liebe eines Mannes zu seinem Schwingschleifer. Und nichts so lebensbedrohlich wie der Ehrgeiz, stockbesoffen auf Bierkästen balancierend eine Vereinsfahne über der Tür anzunageln. Nichts ist so kopfzerbrechend wie das Gewicht eines Hängeschranks, der von nicht fachmännisch eingedrehten Schrauben gehalten wird. Ebenso erschütternd ist die Erkenntnis, dass das Leben eine Baustelle ist, auf der man das meiste selber machen muss – ob man kann oder nicht. Die Einschätzung, wie viele Fliesen für ein mittelgroßes Badezimmer benötigt werden, benötigt Sachkenntnisse, zumindest aber Grundlagen in Mathematik, am besten aber gesunden Menschenverstand. Wenn der fehlt, kann es schon mal brenzlig werden an der Heimwerkerfront. Heiß läuft auch der One-Night-Stand, bei dem eine frustrierte Ehefrau sich überraschenderweise als profunde Heimwerkerin erweist, was die verbotene Liebe im Hotelzimmer aufs angenehmste in die Länge zieht.“

Von Könnern, heimlichen Tricksern und unheimlichen Versagern, vor allem aber von den dramatischen Folgen der Leidenschaft fürs Selbermachen erzählen Stefan Dehler und Christoph Huber an diesem Abend. Sie portraitieren die Akteure der „Do-it-yourself“-Welt. In den Geschichten kommen sie alle zu ihrem literarischen Recht: die Baumarktfanatiker und Werkstattflüchter, die Anweisungsgeber und die Schraubendreheranreicher. Zur Sprache kommen ganz nebenbei auch Einsatzmöglichkeiten chinesischer Duschkopfplagiate und die Nützlichkeit handtaschengroßer Werkzeug-Sets.

 

Christoph Huber und Stefan Hehler stellen in Tiftlingerode Heinwerkertragödien vor. Foto: Christina Hinzmann
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